Die 8 beliebtesten Renovierungsmaßnahmen

Die Frage lautete: „Was genau werden Sie renovieren bzw. nachträglich einbauen?“ Die meisten Bauherren, die im Rahmen der Studie „Der Private Baumarkt 2014“ des Fachschriften-Verlags befragt wurden, planen den Anstrich der Fassade und die Wärmedämmung des Daches. Erst danach stehen die Überdachung der Terrasse, neue Fenster und Haustüren, sowie die Wärmedämmung der Fassade auf der Maßnahmenliste.

Ältere Häuser, an denen lange nichts gemacht wurde, sind regelrechte Energiefresser. Ein Großteil der Energie für Raumwärme geht über eine unzureichend gedämmte oder undichte Gebäudehülle verloren, also über Dächer, Wände, Böden, Fenster und Türen. Sanierungsratgeber empfehlen als wichtigste Maßnahme zum dauerhaften Sparen, diese "Wärmelecks" zu stopfen.

Oft ist es sinnvoll, energetische Modernisierungen schrittweise umzusetzen. Dabei sollen die einzelnen Schritte gut geplant und aufeinander abgestimmt sein. Ein qualifizierter Gebäudeenergieberater kann die Bauherren beraten und die Planung unterstützen. Qualifizierte Energieberater findet man unter www.energie-effizienz-experten.de. Der Energieberater liefert detaillierte Informationen über den aktuellen energetischen Zustand des Hauses und zeigt, wie ein sinnvoller und budgetgerechter Sanierungsfahrplan aussehen kann. Er beantwortet Fragen wie z. B. welche Einzelmaßnahme zuerst in Angriff genommen wird oder wie die Dämmung verbessert werden kann.

Eine Dämmung der Gebäudehülle lohnt sich insbesondere dann, wenn die Erneuerung von Bauteilen ansteht. Wenn also zum Beispiel das Dach neu gedeckt oder die Fassade neu verputzt werden soll. Zieht man die sowieso anstehenden Kosten für neue Dachziegel, neuen Putz und das Aufstellen eines Baugerüsts von der Gesamtrechnung ab und betrachtet nur die reinen Dämmkosten, dann rechnen sich diese meist schon in kurzer Zeit durch die erzielte Heizenergieeinsparung.

Mehr Informationen, Fakten und Beispiele im Dämmratgeber für Bauherren und Sanierer: www.daemmt-besser.de