Raumwärme und Warmwasser sind die größten Energiefresser in Gebäuden

Wir lieben die Wärme, fürchten den Moment, wenn die Heizung aufgibt und sind definitiv keine Kaltduscher. Das belegen die Zahlen aus dem dena-Gebäudereport 2015. In Wohngebäuden haben Raumwärme (80%) und Warmwasserbereitstellung (18%) den größten Anteil am Gebäudeenergieverbrauch von Wohngebäuden. Nur ein geringer Teil entfällt auf die Beleuchtung (2%).

Das Ergebnis der Studie ist nachvollziehbar, denn die eigenen vier Wände sollen eine angenehme und gesunde Umgebung bieten, in der man sich wohl fühlt. Allerdings entspricht der energetische Zustand vieler älterer Häuser nicht mehr den modernen Anforderungen an den Wärmeschutz. Einigkeit besteht darin, dass eine Wärmedämmung die Energiebilanz verbessern kann. "Viel hilft viel" ist jedoch nicht der richtige Weg, wenn es um die Verbindung von Wohnkomfort, Immobilienwert und maximaler Energieeinsparung geht. Nur eine leistungsfähige und bessere Dämmung senkt den Heizenergiebedarf und macht die Bewohner auf lange Sicht unabhängiger von stetig steigenden Energiepreisen.

Mehr Wohnqualität mit einer fachgerechten Dämmung

Wer gesund Bauen möchte, muss in erster Linie Tauwasser, das sich an kalten Oberflächen bilden kann, vermeiden. Eine gute Dämmung verhindert, dass Wärme durch Ritzen oder Fugen entweicht und Wände und Böden stark abkühlen. Die Dämmung sorgt dafür, dass im Winter die Bauteilinnenflächen nach innen Wärme abgeben. Je besser die Dämmung, umso weniger Wärme dringt auch an heißen Sommertagen von außen nach innen.

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