Die „versteckten“ Champions am Bau

Dämmstoffe erfüllen ihre Funktionen meist im Verborgenen - unter dem Dach, auf dem Fußboden oder an der Wand, dort aber unter Putz, vorgehängter Fassade oder Klinker. Keine Baustoffgruppe wird so oft unterschätzt und ist nach wie vor unentbehrlich. Warum Effizienz, Vielfältigkeit und Nachhaltigkeit zu den Stärken von Wärmedämmstoffen gehören, lesen Sie hier.

Effizient und innovativ

Heute bedeutet „besser dämmen“ nicht unbedingt „dicker dämmen“. Dämmstoffinnovationen wie Vakuumisolationspaneele (VIPs) oder Aerogele sind aufgrund ihres Preises und ihrer Eigenschaften zwar auf wenige Anwendungen beschränkt. Doch auch die herkömmlichen Dämmstoffe wurden weiterentwickelt. So sind beispielsweise heutige Polyurethan-Dämmstoffe (PU) der Wärmeleitfähigkeitsstufe WLS 023 bei gleicher Dämmleistung nur etwa halb so dick wie konventionelle Holzfaserdämmstoffe. Die Dämmplatten sind somit auch bei größeren Deckmaßen leicht und handlich.

Vielseitig und funktionstüchtig

Dämmsysteme können mehrere Funktionen übernehmen. Aufsparrendämmungen oder Dämmelemente für die oberste Geschossdecke besitzen z. B. Funktionsschichten, die Regensicherheit, mechanische Beanspruchbarkeit und Wärmedämmung gleichermaßen sicherstellen. Spezielle Anwendungen wie beispielsweise Fertiggauben können aus einer Holzrahmenkonstruktion mit einem PU-Dämmkern individuell vorgefertigt werden.

Umweltfreundlich und nachhaltig

Dämmstoffe bilden eine wesentliche Voraussetzung für nachhaltige Gebäude. Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) des Instituts für Bauen und Umwelt (IBU) informieren über Treibhauseffekt, Ressourcennutzung und, wenn relevant, spezifische toxische Wirkungen auf Menschen und Ökosysteme. Bei der Bewertung wird der gesamte Lebenszyklus eines Dämmstoffes betrachtet, von der Herstellung über die Nutzungsphase bis hin zur Nachnutzung und Entsorgung.

Hier erfahren Sie, welche Eigenschaften PU-Dämmstoffe haben und warum sie so leistungsfähig und funktionstüchtig sind: www.ivpu.de