Das Dach im Mittelpunkt: Wohnbehaglichkeit, Wärmeschutz, Energieeffizienz

Dachräume werden nicht nur als Speicher genutzt, sondern immer öfter als zusätzlicher Wohnraum. Die ohnehin wichtige Rolle, die das Dach für Wärmeschutz und Energieeffizienz spielt, gewinnt dadurch noch mehr an Bedeutung. Wie sich die Anforderungen an Wärmeschutz und Energieeffizienz im Lauf der Jahre verändert haben, lesen Sie hier.

Ganz oben unterm Dach – für manche ist das wie in der ersten Reihe sitzen, das sind die besten Plätze. Gemütliche Schrägen mit Gauben, die Ausblick schaffen und ein Stück vom Himmel in die eigenen vier Wände holen. Bekannt ist auch, dass über ein unzureichend gedämmtes Dach viel Heizenergie verloren geht. Und: Im Sommer kann die Dachwohnung zum Backofen werden. Es ist daher nur logisch, dass die Dachsanierung im Rahmen der Modernisierung eine zentrale Rolle spielt.

Zuerst ging es beim Dach in erster Linie nur um Schutz vor Nässe, Wind und Hitze. Dann rückte die Wohnhygiene ins Blickfeld und die Frage, wie man die Qualität des Wärmeschutzes verbessern kann. Wohnen unterm Dach sollte gesünder werden, ohne Feuchte und Schimmel. Innerhalb der letzten 200 Jahre führten Erkenntnisse aus der Bauphysik, die Entwicklung industriell gefertigter Dämmstoffe und Praxiserfahrung dazu, dass sich die Anforderungen von hygienisch vertretbaren Wohnbedingungen in Richtung baulichen Wärmeschutz verändert haben. Heute will man zukunftsweisend bauen, d. h. Aspekte wie CO2-Einsparung und Ressourcenschonung, Steigerung der Energieeffizienz und des Anteils an erneuerbaren Energien sowie gesundes Wohnklima werden immer wichtiger.

Inzwischen ist das Gebäude ein „energetisches System“. Und es geht nicht darum, „den Spaß am Bauen“ zu verderben, sondern darum, die Umwelt zu entlasten, die Qualität und den Wert von Gebäuden zu sichern und dafür zu sorgen, dass man sich in den eigenen vier Wänden wohl fühlt. Soll die Energieeffizienz im Gebäudebereich nachhaltig verbessert werden, ist neben dem „Fordern“ auch ein „Fördern“ notwendig. Fachleute, also entsprechend ausgebildete, neutrale Energieberater sowie geschulte Fachhandwerker, können individuell beraten und fachgerecht ausführen. Als Experten berücksichtigen sie den Bauzustand und kennen die technischen Möglichkeiten. Sie erstellen ein Sanierungskonzept, empfehlen Einzelmaßnahmen, die aufeinander aufbauen können und loten die Fördermöglichkeiten aus.

Qualifizierte Berater sind in der „Energieeffizienz-Expertenliste“ für Förderprogramme des Bundes gelistet: www.energie-effizienz-experten.de/energieeffizienz-experten-fuer-foerderprogramme-des-bundes

Mehr Informationen zur PU-Steildachdämmung: www.daemmt-besser.de/steildach

Der BINE Informationsdienst bietet online einen Wegweiser durch die Vielzahl der Förderprogramme in Deutschland. In der Rubrik NEWS können Sie wählen, für welches Vorhaben Sie Förderinformationen suchen: Neubau oder Modernisierung. www.energiefoerderung.info