4 goldene Regeln für eine feuchtesichere PU-Steildachdämmung
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Trotzt jedem Wetter!

Über das Wetter zu schimpfen ist eine Sache, ein Dach zu bauen, das den Wetterkapriolen zuverlässig über lange Jahre standhält, eine andere. Starkwind, Dauerregen, Hagel bis hin zu extremen Tiefsttemperaturen fordern einem Dach viel ab. Einfache, belüftete Dachaufbauten, wie sie früher üblich waren, werden den aktuellen Anforderungen kaum mehr gerecht. Komplexe, mehrschichtige Aufbauten mit vollgedämmten Sparren und zusätzlichen Dämmschichten sind heute gefragt. Was man dabei beachten sollte, lesen Sie hier.

Insbesondere zur Steildachsanierung bieten sich anwendungssichere und nachweisfreie PU-Lösungen an.

Vier goldene Regeln für eine feuchtesichere PU-Steildachdämmung

1. Dämmung möglichst auf der Außenseite anordnen. Überdämmung der Sparren erhöht die Feuchtesicherheit. Die Holzkonstruktion soll im warmen Bereich liegen, damit sie trocken bleibt.

2. Was ganz (diffusions)offen ist, ist oft nicht (luft)dicht. Wichtig: die Luftdichtheit auf der Innenseite. Bestehende Bekleidungen erfüllen diese Anforderungen meistens nicht. Daher wird bei der Sanierung eine luftdichte und diffusionshemmende Bahn auf den Sparren verlegt und oberseitig mit einer PU-Aufdachdämmung gedämmt. Die vorhandene alte Dämmung kann im Dach verbleiben. Oberhalb der Sparren ist eine weitgehend durchdringungsfreie Verlegung der Bahn möglich.

3. Die Bekleidung zur Raumseite soll die Austrocknung eventueller Feuchte im Dach nach innen zulassen.

4. Sparren und andere Holzbauteile nicht komplett zwischen diffusionsdichte Schichten einpacken, damit die Austrocknung im Falle von unvorhergesehenen Feuchteeinträgen nicht behindert wird.

Download des Ratgebers "Steildach Aktuell" unter www.daemmt-besser.de/steildach