Leistungsfähige Steildachdämmung wird gefördert
Überlassen Sie die Planung jedoch nicht dem Zufall!

Neben einer leistungsfähigen Wärmedämmung und Wärmebrückenfreiheit ist die Luft- und Winddichtheit des Daches wichtig, um Wärmeverluste zu vermeiden. Lesen Sie hier, wie ein Steildach gedämmt werden kann und auf was Sie achten müssen, damit die Dachsanierung gefördert wird.

Das Dach kann von außen und von innen gedämmt werden. Bei der PU-Aufsparrendämmung von außen wird die gesamte Dachkonstruktion vollflächig eingehüllt, ohne Wärmebrücken. Diese Ausführung setzt bei der Sanierung allerdings voraus, dass der Dachstuhl vollständig geöffnet wird und eine neue Dacheindeckung erfolgt. Überall da, wo keine neue Dacheindeckung - z. B. Dachsteine oder Dachziegel - notwendig ist, kann von innen mit Polyurethan unter den Sparren gedämmt werden. Die geringe Dämmstoffdicke spart kostbaren Wohnraum. Dämmstoffkombinationen, wie 
z. B. PU auf oder unter den Sparren mit einer Zwischensparrendämmung, werden bei Neubau und Sanierung immer beliebter.

Für eine Dachsanierung bietet z. B. das KfW-Förderprogramm "Energieeffizient Sanieren" attraktive Investitionszuschüsse. Die Planung sollte man jedoch nicht dem Zufall überlassen. Ein qualifizierter Energieberater hilft dabei, die Bedingungen für die Nutzung von Fördermitteln zu erfüllen.

Mehr Informationen:

Qualifizierte und unabhängige Berater für Vor-Ort-Beratungen sind in der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes gelistet. 
Der Zuschuss der KfW Bankengruppe für Einzelmaßnahmen, z. B. die Dämmung von Dachflächen, beträgt 10 % der förderfähigen Kosten, wobei eine Obergrenze von 5.000 Euro je sanierter Wohneinheit gilt: www.kfw.de/430
. Eine neutrale Fördermitteldatenbank des IVPU informiert über aktuelle Förderprogramme der Städte, Landkreise, Gemeinden, Energieversorger, Bundesländer und des Bundes.