5 gute Gründe für eine Investition, die sich rechnet
Beständige Werte schaffen und mit Verantwortung investieren

Was wird aus den Ersparnissen? Welcher Weg ist der richtige, um sicher vorzusorgen und um finanzielle Spielräume zu erhalten? Für diejenigen, die beim Sparen an die nachfolgende Generation denken, stellt sich die Frage nach der richtigen Geldanlage schon seit geraumer Zeit. Warum es sich lohnt, das eigene Geld ins eigene Haus zu stecken, lesen Sie hier.

1. Sichere Altersvorsorge

Zahlreiche Umfragen seriöser Institute zum Thema „Altersvorsorge in Deutschland“ konnten in den letzten Jahren immer wieder nachweisen, dass den meisten Bundesbürgern die „eigenen vier Wände“ am meisten am Herzen liegen. In Zeiten einer allgegenwärtigen Vertrauenskrise gegenüber Finanzanlagen halten viele das eigene Heim für die ideale Form der Alterssicherung. Mietfreies Wohnen im Alter ist für Immobilienbesitzer nach wie vor ein Baustein der Altersvorsorge. Dabei spielt die Qualität und somit der Wert der Immobilie eine wichtige Rolle.

2. Wertsteigerung der Immobilie

„Lohnt sich das?“ fragen sich viele Hausbesitzer, die Baumaßnahmen an ihrem Haus planen, aber unsicher sind, ob sie neben dem Austausch der Fenster auch noch dämmen sollen. Wir meinen: Ja! Über zwei Drittel des Endenergieverbrauchs für Raumwärme und Warmwasserbereitung werden durch Wohngebäude verursacht, die vor 1979 gebaut wurden (dena-Gebäudereport 2015). Konkret betrifft das die Energie, die von außen und in der Regel auch kostenpflichtig an das Gebäude geliefert wird, wie z. B. Heizöl, Gas oder Holzpellets. Es wird also viel Energie dafür aufgewendet, Warmwasser bereit zu halten und in der kalten Jahreszeit Innenräume auf angenehme 21° C zu heizen. Es geht um ineffiziente Heiztechnik, marode Fenster und um Wärme, die leider durch schlecht gedämmte Dächer, Wände und Böden in die Umwelt entweicht. Es lohnt sich also, bei einer Sanierung nicht nur Schönheitsreparaturen durchzuführen, sondern die Bausubstanz durch Wärmedämmung nachhaltig zu verbessern. Und: Wer in die energetische Qualität seines Hauses investiert, erhält eine bessere Bewertung im Energieausweis. Die Energieeinsparverordnung EnEV 2014 schreibt vor: Bei Vermietung oder Verkauf der Immobilie muss der Energieausweis schon bei der ersten Besichtigung vorgelegt werden. Mieter und Käufer erhalten den Energieausweis nach Vertragsabschluss als Original oder Kopie. Darüber hinaus müssen die wichtigsten Angaben aus dem Energieausweis auch in Immobilienanzeigen stehen.

3. Mehr Wohnkomfort

Wohnbehaglichkeit gehört zur Lebensqualität. Ob Dach, Wand, Boden oder Decke - raumumschließende Bauteile wirken auf das Raumklima und das Wohlbefinden der Bewohner ein. Ob man sich in einem Raum wirklich wohl fühlt, hängt von vielen Faktoren ab. Experten sprechen hier von der „thermischen Behaglichkeit“, für die Bewohner ist es einfach das Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden.
 Fest steht: Wärmedämmung beeinflusst ganz entscheidend die Behaglichkeit und Raumluft. Unzureichend gedämmte Wände, Decken, Böden und Dachflächen kühlen im Winter an der Innenseite stark aus und strahlen Kälte in den Innenraum ab. Man hat schnell das Gefühl, dass „es zieht“, und es wird zunehmend „ungemütlich“ - selbst wenn die Raumtemperatur bei 21° C liegt. Die Heizung weiter aufzudrehen hilft nicht. Das unbehagliche Gefühl bleibt, lediglich der Heizenergieverbrauch steigt. Mit einer hochwertigen und fachgerecht ausgeführten Wärmedämmung bleibt die Kälte draußen und die Wärme drinnen. Wandinnenflächen, Decken, Böden und Dachflächen bleiben dann nämlich während der Heizperiode warm und strahlen Wärme nach innen ab.

4. Unabhängig von steigenden Energiepreisen

Ob Heizen, Beleuchten oder Warmwasserbereitung - Wohneigentümer und Mieter haben die Energiepreise immer im Blick. Auch in Zukunft muss mit Preissteigerungen gerechnet werden. Eine Reduzierung des Heizenergiebedarfs durch Steigerung der Energieeffizienz der Gebäudehülle macht auf lange Sicht in jedem Fall Sinn. Wer also nicht ständig mehr für Heizenergie bezahlen will, muss aktiv werden und z. B. in die Wärmedämmung seines Hauses investieren. Gegenüber Kapitalerträgen haben Energiekosteneinsparungen den Vorteil, dass sie dem Zugriff des Finanzamtes entzogen sind. Investitionen in die energetische Sanierung lohnen sich auch dann, wenn sie fremdfinanziert werden. Zusätzliche Vorteile bieten Förderkredite oder Investitionszuschüsse der KfW-Bankengruppe.

Informieren, nachdenken, mit Profis reden und sich dann ein eigenes Bild machen: 90 Sekunden für meine 4 Wände!

5. Aktiver Klimaschutz

Das Thema „Energie“ spielt bei der nachhaltigen Entwicklung eine Schlüsselrolle. Wussten Sie, dass der weitaus größte Anteil der Energiekosten in Privathaushalten fürs Heizen (rund 80 %) und für die Warmwasserbereitung (rund 18 %) anfällt? Beim Verbrennen von Öl und Gas in Heizungsanlagen wird u. a. das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2) freigesetzt. Ein wichtiger Schritt ist die Senkung des Heizenergieverbrauchs durch Verbesserung der Wärmedämmung. „Energielöcher“ über die unzureichend gedämmte und undichte Gebäudehülle müssen als Erstes gestopft werden. Besser heißt aber nicht automatisch dicker. Statt dicker zu dämmen, können leistungsfähigere Dämmstoffe eingesetzt werden. Wärmeschutz mit PU-Dämmstoffen ist eine zentrale Stellschraube, mit der Sie den Heizenergieverbrauch reduzieren und den CO2-Ausstoß senken können.

Nicht aussitzen, sondern jetzt aktiv werden

Es lohnt sich also nachzurechnen, wie sich die sogenannte „Dämmrendite“ auf den eigenen Spar- und Lebensplan auswirkt. In eine energetische Sanierung investieren, die eigene Wohnqualität verbessern, den Heizenergieverbrauch spürbar senken und dabei noch den Wert der eigenen Immobilie steigern – ein gutes Gefühl!

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