Die Qual der Wahl:
Zuerst sanieren oder gleich verkaufen?

Immobilienprofis sind skeptisch. Ist eine energetische Sanierung vor dem Verkauf oder der Neuvermietung wirtschaftlich? Immerhin, trotz Skepsis lautet die Top-Empfehlung vor dem Verkauf: Dämmung des Daches. Schaut man in den aktuellen Marktmonitor Immobilien 2015, raten 63 % der deutschen Makler zu einer Dachdämmung. Auf Platz zwei der empfohlenen Dämm-Maßnahmen liegt die Kellerdämmung (29 %), gefolgt von der Fassadendämmung (23 %).

Neben der Energieeinsparung bietet die Dachdämmung weitere Vorteile: mehr Raum, Licht und Behaglichkeit. Außerdem lassen sich energetisch sanierte Immobilien besser vermarkten. Zeigt sich bereits der Anschein eines Sanierungsrückstandes, rechnen Immobilienexperten mit Abschlägen von 18 bis 20 Prozent auf den Verkaufspreis.

Neuer Wohnraum unterm Dach

Dachräume werden nicht nur als Speicher genutzt, sondern immer öfter als zusätzlicher, wertvoller Wohnraum, mit gemütlichen Schrägen und Gauben, die Ausblick schaffen und ein Stück vom Himmel in die eigenen vier Wände holen. Die leistungsfähige Dachdämmung trägt nicht nur deutlich zur Senkung des Heizenergiebedarfs bei, sie ist auch eine wichtige Voraussetzung für eine vollwertige Nutzung der Dachräume. Denn durch die sehr gute Dämmwirkung bleiben die Räume im Winter wie auch im Sommer angenehm temperiert.

Nicht vergessen: Als zusätzlicher sommerlicher Wärmeschutz sollte an Dachfenstern auf jeden Fall eine außen liegende Verschattung wie Rollos oder Markisen angebracht werden.

Zweitwohnzimmer an der frischen Luft

Attraktive Freiräume schafft eine Dachterrasse, die man als Treffpunkt für die Familie und als zusätzliches „Zimmer“ an der frischen Luft nutzen kann. Der Aufbau einer Dachterrasse entspricht dem eines genutzten Flachdachs. Eine Abdichtung in mehreren Funktionsschichten schützt den darunter liegenden Baukörper vor Feuchtigkeit und Temperatur. Die Wärmedämmung muss zudem hohen Anforderungen an die Belastbarkeit entsprechen.

Druck- und trittfeste Polyurethan-Dämmplatten halten dynamischen Belastungen, wie sie etwa beim Begehen der Dachfläche erzeugt werden, sehr gut Stand und behalten ihre Funktionstüchtigkeit.

Solarenergie und Wärmedämmung richtig kombinieren

Dächer werden immer häufiger für die Aufstellung von Solaranlagen genutzt. Gerade bei Flachdächern hat sich die Aufstellung von Solarelementen auf die durchgehend wärmegedämmte und abgedichtete Dachfläche durchgesetzt.

Aus einem ursprünglich nicht genutzten Dach wird nun ein Solardach, das höheren Belastungen durch Windkräfte und das Begehen bei Wartungsarbeiten ausgesetzt ist. Dauerhaft druckfeste Dämmstoffe aus Polyurethan bieten hier Sicherheit. Sie haben eine hohe Dämmwirkung, sind äußerst druckfest und widerstandsfähig und halten der Belastung dauerhaft stand. Ein Niedrigstenergiestandard mit U-Werten zwischen 0,11 und 0,14 (m·K) kann schon heute mit 16 bis 24 Zentimeter dicken Polyurethan-Flachdachdämmplatten der WLS 023 einfach und wirtschaftlich erreicht werden.

Dämmstärke und Dämmwirkung: auf die Wärmeleitfähigkeitsstufe kommt es an

Ein wichtiger Aspekt für die Qualität des Wärmeschutzes im Dach ist die so genannte "Wärmeleitfähigkeitsstufe" des Dämmstoffes, kurz WLS, die als dreistellige Zahl angegeben wird. Grundsätzlich gilt dabei, je niedriger die Zahl der WLS, desto besser ist die Leistungsfähigkeit des Dämmstoffes und umso höher ist die Dämmwirkung des Daches. Dämmstoffe weisen hier große Unterschiede auf. Geht man von der gleichen Stärke aus, so schneiden Polyurethan-Dämmstoffe der WLS 023 in ihrer Dämmwirkung um rund zwei Drittel besser ab als herkömmliche Dämmmaterialien.

Mehr Informationen über PU-Dämmstoffe finden Sie auf der IVPU Website